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Das erste Konzert mit unserem Jugendchor

Autor: LauraHartmann | Datum: 24 Februar 2018, 22:34 | 1 Kommentare

Letzten Samstag war es soweit: Das erste Konzert unseres Jugendchor bei dem ich mitsingen konnte! Anlässlich des zehnjährigen Bestehens unserer Kirchengemeinde Naolo fanden über die Woche verteilt mehrere Gottesdienste und eben auch das Konzert statt. Nachdem wir jetzt schon seit Beginn unseres Freiwilligendienstes in dem Chor singen, also bald ein halbes Jahr, freute ich mich umso mehr, dass es jetzt endlich soweit war und ich nicht nur zugucken konnte, sondern auch aktiv mitmachen durfte.

 

Dass das Konzert stattfinden würde stand zwar schon ziemlich lange fest, trotzdem wurde erst zwei Wochen vorher mit den Proben dafür angefangen. Die Liedauswahl bestand aus zwei englischen und vier Liedern auf Ewe. Da hier Englisch eigentlich eher wenig gesprochen wird und trotz des Schulunterrichtes viele wirklich Schwierigkeiten mit der Sprache haben, hat es mich sehr überrascht, dass wir gleich zwei Lieder auf Englisch singen sollten. Für mich war das natürlich umso besser, da ich ausnahmsweise mal keine Probleme damit hatte, mir den Liedtext zu merken und die Wörter richtig auszusprechen. Die restlichen Mitglieder des Chores hatten nun ausnahmsweise mal das Problem, welches ich sonst immer habe: Da sie nicht verstehen, was sie eigentlich singen, fiel es ihnen sichtlich schwer den Text zu verinnerlichen und so verbrachten wir zwei ganze Proben (jeweils 4 Stunden) damit, das eine englische Lied einzuüben. Aus diesem Grund wurde das zweite Lied dann doch durch ein französisches ersetzt. Zu meinem Glück kannte ich von den vier Liedern die auf Ewe gesungen wurden schon zwei, da der Chor diese schon für ein vorheriges Konzert einstudiert hatte, welches dann aber leider ausgefallen war. Dementsprechend hatte ich den Text und die dazugehörigen Tänze schon verinnerlicht und es blieben nur noch zwei weitere Lieder über. Das eine wurde während der Proben eingeübt, das andere kannten die restlichen Chormitglieder bereits, so dass zwischendurch zwar die Choreographie wiederholt wurde, der Text aber nicht. So blieb mir also nichts anderes übrig, als den Text alleine zu Hause mit Hilfe von Sprachnachrichten und der Partitur zu üben. Die Woche, in der auch das Konzert stattfand, wurde dann nochmal richtig ausgenutzt. Jeden Abend Chorprobe, meistens bis 23 Uhr – angefangen wurde häufig schon gegen 18 Uhr.

Da der Jugendchor aber gleichzeitig an dem Wochenende noch Videos für eine bereits aufgenommene CD drehen wollte, lag der Schwerpunkt leider auf den Choreographien für das Video. So merkte ich zwei Tage vor dem Konzert, dass unser Chorleiter Kekeli sich dazu entschieden hatte, nochmal ein Lied zu ändern. Man mag vielleicht denken, dass das gar nicht so schlimm ist, aber es ist wirklich nicht so einfach sich die Texte zu merken, wenn man den Sinn hinter den Wörtern nicht versteht und so dazu gezwungen ist, die Reihenfolge der Wörter wirklich nur auswendig zu lernen. Dazu kommt dann noch eine neue Choreographie, glücklicherweise hat sich ein Freund aus dem Chor am nächsten Tag nochmal für mich Zeit genommen um mir diese beizubringen.

 

Der Samstag begann dann für mich und auch alle anderen Chormitglieder um 5:30, denn es sollte wie erwähnt die Videos gedreht werden. Zwischen den Aufnahmen und dem Umziehen war ich dann noch damit beschäftigt das letzte Lied für den Abend zu lernen und erstaunlicherweise saß es zum Schluss auch ganz gut, die Choreographie auch und so konnte ich dem Konzert doch einigermaßen entspannt entgegenschauen. Der Videodreh wurde gegen 18:30 beendet und das Konzert sollte um 19:00 beginnen, Zeit zum Ausruhen blieb also nicht. Nachdem alle eingeladenen Chöre eingetroffen waren, wurde die Reihenfolge der Auftritte angekündigt, wir mussten als letzte auftreten. Während den jeweiligen Chorauftritten ist es dann so, dass die Zuschauer irgendwann nach vorne gehen/tanzen um ein wenig Geld oder Bonbons in eine Schale zu legen, um dem präsentierenden Chor quasi ihren Respekt zu zollen.

Als es dann soweit war und unser Chor aufgerufen wurde, merkte ich, dass mein Herz doch etwas schneller schlug und ich die Aufregung nicht ganz unterdrücken konnte. Glücklicherweise wurde ich in die zweite Reihe gestellt, so dass die Aufmerksamkeit wenigstens ein bisschen von mir abgelenkt wurde. Schon während des ersten Liedes verflog meine Aufregung, so dass ich den Auftritt echt genießen konnte. Natürlich blieb auch diesmal eine kleine Überraschung nicht aus: Es wurde einfach kurzer Hand noch ein siebtes Lied mit aufgenommen und so blieb mir nichts anderes übrig als mich einigermaßen an den Tanz anzupassen – da dieser aber schon für das Video geübt worden war, tanzte ich ,wortwörtlich, nicht zu sehr aus der Reihe. Danach wurde das Programm aber so durchgezogen wie angekündigt und der Auftritt hat einfach nur noch Spaß gemacht. Der Lautstärke der Gemeinde nach zu urteilen, hatte nicht nur ich Spaß am Auftritt sondern er kam auch beim Publikum gut an. Nachdem wir uns mit dem letzten Lied von der Bühne verabschiedeten, gab der Katischist unserer Gemeinde noch ein Ständchen zum Besten und danach war das Konzert auch schon zu Ende. Obwohl es gerade mal 22 Uhr war, war ich unglaublich müde, da der Tag doch ziemlich vollgepackt und anstrengend war und so freute ich mich aufs Bett.

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Kommentare

  1. 1. Ernst-Dieter Kirchhoff  |  27 Februar 2018, 11:52

    Hallo Laura,
    Total spannend deinen Bericht über das Konzert. Alle Lieder in einer Sprache, die du nicht wirklich beherrscht, mein Respekt.
    Bringst du die CD mit, wenn du zurückkommst? Das wäre super.
    Am Freitag hat der Gospelchor Ihausen ein Benefizkonzert für das Brustzentrum im Dannemannforum. Sicher auch begeisternd, aber mitteleuropäisch, etwas unterkühlt.
    Alles Gute weiterhin!
    Ernst-Dieter Kirchhoff

 

 

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